Am Montagmorgen trafen wir uns in der Klasse anstatt im Physikraum. Zu Beginn des Unterrichts kamen sechs Student*innen der Uni Siegen. Nachdem wir uns begrüßt hatten, ging eine Gruppe in den Container und die andere blieb in der Klasse. Als erstes haben wir einen Mini-Elektromotor gebaut. Am Anfang hat der Motor bei mir nicht funktioniert, doch nachdem eine Studentin mir geholfen hatte, hat sich der Kreis auch bei mir gedreht. Wir durften unterschiedliche Formen mit dem Kupferdraht ausprobieren. Ich habe ein Herz gewickelt. Das zweite, was wir bauten, war ein Aufziehauto, das mit einem Gummiband läuft. Wir haben das Auto nach Anleitung zusammengebaut und in 3-er- und 4-er-Gruppen Wettrennen veranstaltet. Zum Schluss sind die Gewinner gegeneinander angetreten.
Am nächsten Tag haben wir ein Wärmekissen hergestellt. Aktivkohle und Eisenpulver wurden in einen verschließbaren Becher gefüllt und geschüttelt. Anschließend kam noch Salzwasser hinzu. Wenn der Deckel abgenommen wurde, stieg die Temperatur deutlich. Mein Becher wurde sogar 96°C heiß! Nach einer Pause und frischer Luft (!) bauten wir mit Wasser, Salz, Zitronenwasser und einem Stromkabel Galvanische Zellen, die wir aneinander anschlossen und so ein kleines LED-Lämpchen zum Leuchten brachten. Zum Schluss bauten wir mit allen Zellen der Gruppe einen riesigen Stromkreis. Am Ende des Tages durften wir den Student*innen Fragen stellen zum Studium und zum Studieren an der Uni Siegen. Die beiden Tage waren richtig cool! Herzlichen Dank!
Text zusammengestellt aus unterschiedlichen Berichten der 7. Klasse.
