Uni-Wettbewerb Nudelkran
Einen Kran aus Makkaroni zu bauen, klingt erstmal ohnehin spaßig. Das gemeinsam als Freunde zu machen, ist noch besser. Das Ausprobieren und das Testen des Krans hat uns am meisten Spaß gemacht. Schnell konnten wir feststellen, dass nicht die Menge der Nudeln entscheidend ist, sondern die Bauweise.
Der Kran musste auf einem vorgegebenen Grundbrett mit 3 Stützpunkten aufgebaut werden und musste genaue Werte bei Höhe und Auskragung einhalten.
Hier unsere Konstruktion, die wir "Willi der Kran" genannt haben (Foto 1)
Wichtig war uns, eine hohe Stabilität im Verhältnis zum Eigengewicht zu erreichen: deshalb die dreieckige Fachwerkkonstruktion. Beim ersten Test haben wir mit 285g Nudeln sage und schreibe 20 kg Tragkraft erreicht. Daraufhin haben wir zuversichtlich unser zweites Modell gebaut, das dann leider beim Zwischentest verunglückt ist. Also auf ein Neues! Beim dritten Kran gingen wir mit all unseren Vorerfahrungen dann sehr zielgerichtet vor: Noch leichter, aber ohne Stabilität zu verlieren!
Der Wettbewerb fand in der großen Fabrikhalle der Uni, auf dem Campus Buschhütten statt. Hier war es für uns natürlich spannend, auch die Kräne der anderen Teilnehmergruppen in ihrer Vielfalt und Leistung zu erleben! In einer Testvorrichtung mit Verfahrzylinder und Umlenkrollen wurde jeder Kran bis auf's Äußerste getestet. An der Anzeigentafel konnte man genau mitverfolgen, wie die Belastung ansteigt und wann die ersten Brüche auftraten. Wir kamen als fünfte Gruppe dran – und hatten die Spitzenbelastung von 23,614 kg, die während des ganzen Wettbewerbs nicht mehr übertroffen wurde! Spannend blieb also nur, ob ein anderer Kran ein besseres Verhältnis von Eigengewicht zu Traglast erreichen würde... Das war tatsächlich bei einem einzigen Leichtbau-Modell der Fall. Aber der zweite Platz von insgesamt 17 Gruppen aus 11 Schulen war unserer!
Unsere Partnergruppe aus der 11. Klasse hat den 6. Platz gemacht. Hier war Pech im Spiel, weil dieser Kran beim Transport beschädigt wurde...
Insgesamt hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht.
Unser Fazit ist, dass es beim nächsten Mal unbedingt ein vorgegebenes Mindestgewicht braucht. Wir werden auf jeden Fall gern wieder mit dabei sein!
Jesaja, Emil, Rouven Klasse 10
