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Von den Besten lernen

Am Freitag,  6. März haben die Klasse 10 und der BOT-Kurs 11 die Isabellenhütte in Dillenburg besucht.

Neben der Geschichte und der Produktpalette des Unternehmens erfuhren wir die Berufs- und Karrierewege des über 500 Jahre alten Familienunternehmens, das heute über 1000 Mitarbeite:innen hat und mit 60 Niederlassungen international vertreten ist.

Die Geschichte begann mit der Verhüttung von verschiedenen Metallen, besonders Kupfer. Die Familie Heusler hat die ehemalige Hütte zu einem innovativen Unternehmen gemacht, das heute in der Automobilindustrie und beim Bau von Präzisionsinstrumenten nicht mehr wegzudenken ist. Im Firmenprospekt beschreibt sie sich so:

„Die Isabellenhütte gehört zu den weltweit führenden Anbietern moderner messtechnischer Systeme. Der Geschäftsbereich Messtechnik spezialisiert sich auf die shuntbasierte Strommessung. Viele der Produkte beinhalten auch eine Spannungs- und Temperaturmessung.

Das Unternehmen ist mit seinen Stromsensoren in Formel-1- und Elektrofahrzeugen vertreten. Das Produktportfolio umfasst auch Sensoren für den Smart Grid Bereich. Dieser erstreckt sich über eichrechtskonforme Gleichstromzähler für Ladesäulen bis hin zu Lösungen für Umspannwerke und Kraftwerksbetreiber.

Präzisions- und Leistungswiderstände

Die Isabellenhütte produziert Präzisions- und Leistungswiderstände im niederohmigen Bereich und für unterschiedlichste Applikationen. Unter anderem kommen die Produkte in der Automobilindustrie zum Einsatz, zum Beispiel in der Motorsteuerung, in Einspritzanlagen, Fahrassistenz- und Energiemanagement-Systemen aber auch in der Industrie- und Leistungselektronik, der Telekommunikation und Medizintechnik.“

Neben beeindruckenden Produkten, z.B. der Drahtproduktion von Drähten, deren Durchmesser ein Zehntel des Durchmessers eines Haares hat, konnte die Isabellenhütte durch ein modernes Firmengelände, aber besonders durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen. Der Ausbildungsleiter und ein ehemaliger Schüler unserer Schule konnten anschaulich die teamorientierte Arbeitsweise und die moderne Ausbildung erklären. Eindrucksvoll schilderte die 16 jährige Physiklaborantin ihre Arbeit und Ausbildung, bei der sie die Unterstützung durch das gesamte Team sehr schätzt.

Die langfristige Begleitung von Berufsausbildung und Studium konnten der angehende Elektroingenieur, der unsere Gruppe durch das Unternehmen geführt hat und sein Kollege, der seinen beruflichen Werdegang vorgestellt hat, zeigen. Beide haben als Azubi bei Heusler angefangen, eine Zeit bei der Hütte gearbeitet und studieren jetzt, unterstützt vom Unternehmen. Finanzielle Sorgen während des Studiums haben die jungen Leute nicht und eine Arbeitsplatzgarantie kann sich anschließen.

Unseren Schülerinnen und Schülern haben diese Perspektiven gut gefallen, auch das moderne und onlinebasierte Bewerbungsverfahren. „Schade, dass technische Berufe nicht unbedingt mein Fall sind“, sagte eine Schülerin. „Solche guten Ausbildungsbedingungen würde ich mich überall wünschen, um gut auf die Zukunft vorbereitet zu sein.“