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Weihnachtsgruß

Liebe Schulgemeinschaft

Zwei Bilder, die uns in den Adventswochen beschäftigt haben, mögen uns alle durch eine gesegnete und erbauliche Weihnachtszeit begleiten.

Bild 1

Das erste Bild gehört zu dem folgenden Gedicht von Rainer Maria Rilke, dessen 150. Geburtstag wir am 4.12. gefeiert haben.

Es treibt der Wind im Winterwalde

die Flockenherde wie ein Hirt

und manche Tanne ahnt, wie balde

sie fromm und lichterheilig wird,

und lauscht hinaus. Den weißen Wegen

streckt sie die Zweige hin – bereit,

und wehrt dem Wind und wächst entgegen

der einen Nacht der Herrlichkeit.

 

Das zweite Bild von Ninetta Sombart (1925-2019) trägt den Titel Geburt. Die Geburt ist das große Thema, das über den beiden Weihnachtspielen steht, die uns dieses Jahr besonders nahekommen, weil sie uns nicht nur durch KollegInnen, sondern auch durch Schülerinnen und Schüler aus der 10. und 11. Klasse geschenkt wurden.

Bild 2

Im Paradeisspiel ist der große Schritt aus der paradiesischen Geborgensein hinaus in die Freiheit und Eigenverantwortung vergleichbar mit dem dramatischen Geschehen der Geburt, die jedes Menschenkind durchlebt hat und tief unbewusst in sich trägt.

Beim Christgeburtspiel steht die Geburt schon im Namen. – Geht es hier um ein äußeres Geborenwerden? Geht es um ein Aufnehmen und Beherbergen der Heileskräfte in unserer Seele, das in unserem Leben immer wieder entscheidend ist?

Lassen Sie uns mit solchen Fragen lauschend durch die Weihnachtstage und – Nächte gehen!

Auf ein frohes und gesundes Wiedersehen im neuen Jahr!

Herzlich,

der Pädagogische Rat

Jenny Durau, Marina Schneider, Andreas Stollwerck